Eintracht Trier - 1.FC Köln 0:3
Mal abgesehen davon, dass das Spiel zur falschen Jahreszeit, Tageszeit und am falschen Wochentag stattfand, hätte es auch verdammt gut die erste Pokalrunde sein können. Eine stressfreie Autofahrt in die Fußballprovinz, nicht zu lang, aber immerhin lang genug für einige gepflegte Kaltgetränke, und eine dem Südstadion nicht unähnliche Spielstätte, waren die Vorzeichen, die auch die Mannschaft auf dem Rasen zu erfüllen wusste. Von Anfang an gab der FC zu verstehen, dass er sich mit nicht weniger als dem Erreichen des Viertelfinales am Ende zufrieden geben wird. Nach dem dritten Tor zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann auch der Schongang eingelegt, wodurch die Gastgeber zwar zu Chancen kamen, aber niemals Zweifel am Ausgang aufkommen ließen. Das war sowohl für die Nerven, als auch für die Kehle sehr angenehm, denn durch die frühzeitige Entscheidung in der regulären Spielzeit sahen wir uns auf dem Rückweg nicht mit dem nächtlichen Alkoholverkaufsverbot in rheinland-pfälzischen Tankstellen konfrontiert. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass es Linda Bresonik bei der Auslosung am Sonntag gut mit uns meint, damit der nächste Schritt in Richtung Hauptstadtbesuch, ausnahmsweise mal zu einer wohltemperierteren Jahreszeit, getan werden kann.
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